Uriges Friesenhaus mit Backsteinen und Reetdach, bewachsen von roten Rosen, © Föhr Tourismus GmbH/Folker Winkelmann © Föhr Tourismus GmbH/Folker Winkelmann

Friesische Architektur

Nicht nur die eigene Sprache ist auf Föhr typisch Friesisch – auch der Baustil auf der Insel ist ein ganz besonderer. Bei einem Spaziergang durch die elf Friesendörfer können Sie die urigen Reetdachhäuser mit ihren bunt blühenden Vorgärten bewundern. Friesische Gemütlichkeit pur!

Das muss ich meinen Freunden zeigen …

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Reetdachhäuser mit Giebel

Typisch für die oft nur kleinen "Uthlandfriesischen Häuser" ist der spitze Giebel über der Eingangstür. Ursprünglich sollte dieser bei einem Dachbrand verhindern, dass brennendes Reet vor die Eingangstür fällt und den Bewohnern so den Weg ins Freie versperrt. Eine wohl durchdachte Lösung, die vor allem bei den zwei verheerenden Großbränden in Wyk 1857 und 1868 vielen Menschen in letzter Sekunde das Leben rettete. Das älteste erhaltene Friesenhaus der Insel ist das so genannte "Haus Olesen". Ursprünglich im Jahr 1617 in Alkersum gebaut, wurde es bereits 1927 abgetragen und originalgetreu auf dem Gelände des Dr.-Carl-Häberlin-Friesen-Museums erneut errichtet.


Kapitänshäuser

Seefahrer und Walfänger haben die Friesendörfer auf Föhr über Generationen hinweg geprägt. Vor allem in den beiden Dörfern Nieblum und Süderende können Sie bis heute schmuckvolle Friesenhäuser bestaunen. Mit roten Backsteinmauern, reetgedeckten Dächern und den typischen Sprossenfenstern gelten diese Häuser als Inbegriff friesischer Baukunst, wie sie auf Föhr sowie den angrenzenden Inseln und Halligen seit Jahrhunderten allgegenwärtig ist. Stolz sind die Nieblumer auch auf ihr malerisches Ortsbild. Mit den alten Laubbäumen, den liebevoll gepflegten Kapitänshäusern und den aufwändig angelegten Straßen mit Katzenkopf- oder Meerkieselpflasterung scheint hier die große Blütezeit der Insel im 17. und 18. Jahrhundert auf ewig erhalten geblieben zu sein.

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