Gerrit Hoss ist fest im Norden verwurzelt – und gleichzeitig immer in Bewegung. Als Sänger und Gitarrist der Band Godewind sowie als Solokünstler steht er seit Jahren für norddeutsche Musik, die Tradition und Moderne mühelos verbindet. Mit seinem neuen Album „Mit der Flut“, das am 17. April 2026 erscheint, setzt er genau hier an und zeigt eindrucksvoll, wie zeitgemäß plattdeutsche und hochdeutsche Songs heute klingen können.
„Für mich ist das ganz normal, da ich doch jeden Tag beide Sprachen spreche“, sagt Gerrit Hoss selbst über den fließenden Wechsel zwischen Platt und Hochdeutsch, der das Album prägt. Herausgekommen ist ein abwechslungsreiches Werk, das stilistisch breit aufgestellt ist und dennoch eine klare Handschrift trägt.
Die erste Single „Wiet wech“ ist ein entspannter Reggae, der bereits im Radio läuft. Der Song erzählt von Unterschieden zwischen Menschen, die sich am Ende dennoch anziehen – ein musikalisches Plädoyer für Zusammenhalt und Vielfalt.
Mit „Juli“ nimmt Gerrit Hoss seine Hörer mit auf einen Sommertrip entlang der Atlantikküste: Bulli, salzige Luft, felsige Ufer und ein Leuchtturm am Horizont – Bilder, die sofort im Kopf entstehen.
Ein besonderes Highlight ist die neu aufgenommene Version seines größten Erfolgs „In Hamburg verliebt“, der längst zur inoffiziellen Hymne der Hansestadt geworden ist und beim NDR bis heute regelmäßig gespielt wird.
Der plattdeutsche Titel „Mit de Floot mutt ik gahn“ bringt mit seinem 6/8-Takt und Instrumenten wie der Mandoline eine folkige, maritime Atmosphäre auf das Album.
Mit „Anna“ liefert Gerrit Hoss einen echten Schmachtfetzen, der zurück in die späten 90er führt – in eine Zeit, als Oasis die Charts dominierten und „Titanic“ im Kino lief. Eine nostalgische Reise voller Erinnerungen.
Ganz ruhig und emotional wird es bei der Ballade „Ein letztes Mal am Meer“, in der ein Mann nach dem Verlust seiner Frau ans Meer zurückkehrt, um ihr noch einmal nah zu sein.
Auch live wird „Mit der Flut“ eine große Rolle spielen: Gerrit Hoss bringt die neuen Songs sowohl mit kompletter Band als auch in reduzierter Besetzung auf die Bühne. Seine Stärke liegt dabei in der Spontanität und im direkten Kontakt zum Publikum – mal humorvoll, mal nachdenklich, aber immer nah dran. Neben den neuen Titeln dürfen natürlich auch Klassiker aus seiner Zeit mit Godewind nicht fehlen.
Zum Album wird es im Sommer 2026 eine umfangreiche Tour sowie zahlreiche Festivalauftritte geben.