Radkampagne „Föhr radelt“ – für Umweltschutz und Gesundheit

Föhr Tourismus ruft zu inselweiter Beteiligung auf


Wyk auf Föhr, 01. Juni 2021 – Die Föhr Tourismus GmbH (FTG) startet am 03. Juni 2021 eine Radkampagne unter dem Namen „Föhr radelt“. Dazu schließt sie sich der bereits seit 01. Mai laufenden Kampagne „Mit dem Rad zur Arbeit“ der Krankenversicherung AOK und des Fahrradfahrerclubs ADFC an. Bei der Aktion geht es darum, dass möglichst viele Insulaner*innen bis zum 31. August 2021 an insgesamt mindestens zwanzig Tagen mit dem Rad zur Arbeit fahren. Unter den radelnden Teilnehmer*innen werden am Ende der Kampagne Preise verlost.

„Die Temperaturen steigen langsam an, der Sommer steht vor der Tür. Ideale Bedingungen, um das Fahrrad für den Alltag und den Weg zur Arbeit zu etablieren“, meint Kai Becker, Nachhaltigkeitsbeauftragter der FTG. „Mit der Kampagne «Föhr radelt» wollen wir die Föhrerinnen und Föhrer motivieren, das eigene Auto öfter mal stehen zu lassen und auf nur zwei Rädern zur Arbeit zu fahren.“ Das tue nicht nur der Umwelt, sondern auch der Gesundheit gut, so Becker. 

FÖHRgreen Mobil für nachhaltige Mobilität auf der Insel

Die Aktionswochen sind Teil der Nachhaltigkeitsinitiative FÖHRgreen (friesisch gesprochen mit langem „e“ [ɡre​ːn]), mit der sich die FTG als lokaler Akteur auch für nachhaltige Mobilität einsetzt. Die FÖHRgreen Familie zeichnet bereits nachhaltige Betriebe, Veranstaltungen und Initiativen auf Föhr in den Bereichen Erlebnis, Gastronomie, Manufaktur und Domizil aus. Unter dem Namen FÖHRgreen Mobil sollen nun auch Projekte, Aktivitäten und Angebote entwickelt, verwirklicht und kommuniziert werden, die die nachhaltige Mobilität auf der Insel ausbauen. Sie sollen das Radfahren und andere gemeinschaftliche und dadurch klima- und umweltfreundliche Mobilitätsformen attraktiver machen.

Zusammenarbeit mit dem Amt für zukunftsfähige Mobilität

Dafür arbeitet die FTG eng mit dem Amt Föhr-Amrum zusammen: „Langfristig werden wir nicht ohne Alternativen zum eigenen Auto auskommen“, ist sich Uli Hess, Bürgermeister der Stadt Wyk auf Föhr, sicher. „Wir müssen jetzt beginnen, diese Möglichkeiten zu schaffen und auszubauen – das Fahrrad ist dabei der einfachste Schritt, den wir alle gleich morgen gehen können!“ Die Kampagne „Föhr radelt“ sieht Hess als Gelegenheit, „alle gemeinsam in die Pedale zu treten und etwas für uns und unsere Insel zu tun“.

Auch am Ausbau weiterer nachhaltiger Mobilitätsformen arbeite man intensiv mit inselweiten Entscheidungsträgern zusammen. Bei den Überlegungen und Plänen würden stets Insulaner*innen ebenso wie Gäste berücksichtigt. „Nachhaltigkeit ist bei immer mehr Menschen ein Entscheidungskriterium. Wer will im Urlaub schon im Stau stehen oder dreckige Luft atmen?“, gibt auch Jochen Gemeinhardt, FTG-Geschäftsführer, zu bedenken. „Wenn wir uns jetzt nicht in eine nachhaltige, zukunftsfähige Richtung bewegen, laufen wir am Ende anderen Destinationen hinterher.“ Und letztendlich profitieren auch die Insulaner*innen von einem breiten Mobilitätsangebot, das unabhängig von den eigenen vier Rädern macht.

„Natürlich wünschen wir uns, dass der ein oder die andere dann auch in kälteren Jahreszeiten das Rad oder Pedelec als Fortbewegungsmittel beibehält“, so Becker, denn letztlich sei es nur eine Frage der richtigen Kleidung. „Aber jetzt freuen wir uns erst mal auf viele schöne Augenblicke auf dem Sattel und viele radelnde Menschen auf Föhr!“

So funktioniert die Teilnahme

Radfahrerinnen und Radfahrer müssen sich zur Teilnahme auf der Homepage www.mdrza.de/foehrradelt einmalig kostenlos registrieren, anmelden und die gefahrenen Tage und Kilometer eintragen. Wer nicht allein radeln möchte, kann in einem Team bis zu 4 Personen teilnehmen, z.B. unter Kolleg*innen. Alle Arbeitnehmer*innen, die an mindestens zwanzig Tagen radeln, nehmen automatisch an einer Verlosung der AOK teil. Zu gewinnen gibt es dabei neben E-Bikes und Radausstattung auch Städtetrips sowie Wellness- und Sportprodukte.

Hintergrund – warum braucht es eine Kampagne wie MdRzA und „Föhr radelt“?

Laut Umweltbundesamt reduzieren Berufspendler*innen, deren Arbeitsweg 5 Kilometer beträgt, ihre CO2-Emissionen um etwa 300 Kilogramm im Jahr, wenn sie auf den PKW verzichten. Nicht nur deshalb hat die Aktion „Föhr radelt“ das Ziel, das Fahrrad im Alltag zu verankern und dadurch jeden Tag Treibhausgas-Emissionen zu reduzieren. Auch die Auswirkungen auf die Gesundheit der Radelnden sind ein positiver und individuell spürbarer Nebeneffekt: wer das Rad für den Arbeitsweg und andere alltägliche Wege nutzt, lebt aktiver und somit gesünder.

 

Weitere Informationen:

FÖHRgreen Mobil: www.foehr.de/foehrgreen-mobil

Radkampagne: www.mdrza.de/foehrradelt

 

Bild zur Veröffentlichung mit Nennung der Quelle © Föhr Tourismus GmbH/Anna Preißler:

Die Initiatoren der Kampagne „Föhr radelt“ - Im Bild (v.l.n.r.): Jochen Gemeinhardt (FTG-Geschäftsführer), Kai Becker (Nachhaltigkeitsbeauftragter der FTG), Kira Mertens (Praktikantin bei der FTG, die die Kampagne unterstützt), Uli Hess (Bürgermeister der Stadt Wyk auf Föhr)


Plakat „Föhr radelt“ zur Veröffentlichung:

Plakat (pdf)

Plakat (jpg)

 

Pressemitteilung zum Download:

PDF

WORD