Ein gutes Zeichen für die Insel: Mehrwegbecher auf Föhr kommt gut an

Positives Fazit der teilnehmenden Betriebe einen Monat nach Startschuss des FairCup®

Wyk auf Föhr, 04. April 2019 – Bechermüll ade: Auch wenn das to-go-Geschäft der Jahreszeit geschuldet auf der Insel Föhr aktuell noch keine Hochkonjunktur hat, können die acht teilnehmenden Betriebe des Mehrpwegpfandsystems einen Monat nach Einführung des FairCup® dennoch ein erstes positives Fazit ziehen. Die Reaktionen der Kunden auf den Mehrwegbecher sind durchweg positiv. Restbestände an konventionellen Pappbechern finden mit Aufpreis nur schwer ihre Abnehmer und sollen zukünftig ganz von Föhr und Amrum verschwinden. Um das Mehrwegpfandsystem noch flächendeckender anzubieten, werden weitere engagierte Betriebe – insbesondere auf Amrum – gesucht.

“Bei uns läuft es mit dem FairCup® sehr gut. Die Kunden sind zufrieden, der Becher findet regen Zuspruch. Das Handling ist durchdacht. Für uns passt das System“, freut sich Volker Hansen, Obermeister der Bäcker-Innung Föhr-Amrum und Mitinitiator des Mehrwegpfandsystems auf Föhr und Amrum. Neben dem FairCup® bietet Hansen in seinen fünf Filialen auf Föhr weiterhin noch konventionelle Pappbecher für einen Aufpreis in Höhe von 20 Cent an, um die Restbestände im Lager zu leeren. Darüber hinaus können seine Kunden weiterhin eigene Becher mitbringen. Für das Befüllen von eigenen Bechern gibt er in seinen Bäckereien einen Rabatt von 20 Cent, “weil das die beste und nachhaltigste Lösung ist, wenn jeder Kunde einfach einen eigenen Mehrwegbbecher hat“, so Hansen. Auch bei seinen Kollegen vom Landbäcker in Borgsum kommt der FairCup® gut an: “Einfach grandios wie bei uns der FairCup® angenommen wird. Von Anfang an ein voller Erfolg“, freut sich Inhaberin Meiken Jensen. Wie die meisten der teilnehmenden Betriebe, verkauft der Landbäcker ebenfalls noch seine Restbestände an Pappbechern gegen Aufpreis ab. “Mittlerweile kommen zu uns FairCup®-Becher zurück, die andere Farben haben! Was super ist, da wir dadurch sehen können, dass das Mehrwegsystem funktioniert! Wir sind mit schwarzen Bechern an den Start gegangen und haben mittlerweile auch braune und weiße im Programm. Die andersfarbigen Becher wurden von anderen teilnehmenden Betrieben in Umlauf gebracht und haben nun den Weg zu uns nach Borgsum gefunden. Allein in unserem Betrieb haben wir nach einem Monat über 200 Einwegpappbecher eingespart – und das in einer ruhigen Jahreszeit“, berichtet Jensen stolz.

 

Parallel zum FairCup® verkauft Michael Schaper in seinem Café & Bistro »Schapers« am Wyker Südstrand ebenfalls noch seine Restbestände an Pappbechern ab: “Unsere Gäste und Mitarbeiter reagieren bereits sehr positiv auf die neuen Mehrwegbecher“, so Schaper. Ähnliche Erfahrungen hat Markus Herpich in seiner Tankstelle in Nieblum sowie in seinem Kiosk »Tante Emma« in Wyk gemacht: “Wir nehmen für die Pappbecher 20 Cent Aufpreis und lassen diese dann auslaufen. Danach gibt es nur noch den FairCup®. Bei den Kunden kommt es gut an. Mittlerweile haben wir auch schon “fremde“ Becher als Rückläufer“.

Ausgesprochen positiv reagieren auch die Gäste des Cafés »CoffeeFee« am Sandwall in Wyk. “Unsere Gäste freuen sich über die schönen bunten FairCup®-Becher. Pappbecher haben wir gar keine mehr im Einsatz“, erklärt Besitzerin Mareike Hassold.

Bis zu 500 Mal kann ein FairCup® verwendet werden und wie ein Pfandbecher an allen teilnehmenden Stellen deutschlandweit zurückgegeben werden. Sogar die Automatenrückgabe wird derzeit erfolgreich getestet. 1,00 Euro Pfand kostet der Becher, den es in vier Größen und bunten Farben gibt sowie 0,50 Euro pro Mehrwegdeckel, der in zwei Ausführungen erhältlich ist. Damit eignet sich der FairCup® nicht nur für Heiß- und Kaltgetränke, sondern auch für Speisen wie Salat- und Milchprodukte. Der wiederverwendbare Becher ist aus reinem Polypropylen, der dadurch spülmaschinenfest, lebensmittelecht, geruchs- und geschmacksneutral sowie voll recyclebar ist und in Deutschland hergestellt wird. Die Entscheidung für Polypropylen traf das Göttinger Unternehmen FairCup® bewusst, da Bioplastik nicht langlebig genug ist und, wie fälschlicherweise immer angenommen, sich in der Natur nicht selbstabbaue.

“Mit dem FairCup® sind wir innerhalb kurzer Zeit bereits auf einem sehr guten Weg und starten deshalb optimistisch in die Saison 2019. Damit wir auf Föhr und Amrum bald vollständig auf Einwegbecher für to-go-Getränke verzichten können, freuen wir uns auf weitere teilnehmende Betriebe – insbesondere auf Amrum“, ruft Vivienne Walterscheid, Nachhaltigkeitsbeauftragte der Föhr Tourismus GmbH, auf. Interessierte Betriebe auf Föhr und Amrum, die statt Einwegbecher zukünftig ebenfalls den FairCup® anbieten möchten, können sich direkt an FairCup® unter info@fair-cup.de oder (0 55 1) 401 75 339 wenden.

Mehr Informationen zum Mehrwegpfandsystem FairCup® unter: https://fair-cup.de

Übersicht aller teilnehmenden Betriebe auf Föhr & Amrum unter: www.foehr.de/faircup

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