12. April 2021 - Chance und Herausforderung zugleich

Föhr/Amrum, 12. April 2021

Die Wahl des Kreises Nordfriesland zur Modellregion ist eine Chance, Reisen in Pandemiezeiten wieder zu ermöglichen. Die Entscheidung ist aber auch eine Herausforderung für die Inseln, ihre Bewohnerinnen und Bewohner, alle touristischen Betriebe und auch für das Amt Föhr-Amrum. Am 1. Mai soll das Projekt an den Start gehen und zuvor gilt es, für die Umsetzung tragfähige Konzepte zu erarbeiten. Ein dickes Brett, das in kurzer Zeit gebohrt werden muss, weshalb Amtsdirektor Christian Stemmer bereits am Montagvormittag (12. April) Amtsvorsteherin Heidi Braun, Wyks Bürgermeister Uli Hess, Ordnungsamtsleiter Jörg Michelsen sowie Jochen Gemeinhardt, Geschäftsführer der Föhr Tourismus GmbH (FTG), und Frank Timpe, Vorstand der Amrum-Touristik (AT), zu ersten Gesprächen geladen hatte.

Es wurden Arbeitsgruppen gebildet, die sich in kleiner Runde regelmäßig treffen werden. So wird es unter anderem ein Team „Kontrollen“ unter der Führung des Ordnungsamtes und unter Einbeziehung von FTG und AT sowie Dehoga (Deutscher Hotel- und Gaststättenverband), FAU (Föhr-Amrumer Unternehmerverein), HGV (Handels- und Gewerbeverein) und WDR (Wyker Dampfschiffs-Reederei) geben. Darüber hinaus leitet Christian Stemmer die Arbeitsgruppe „Testung“. Hier sollen nach Möglichkeit neben den Ärzten auch die Apotheken und mögliche private Anbieter mit ins Boot geholt werden. Auch die Frage möglicher Software-Lösungen gilt es zu klären, und der Amtsdirektor wird als Schnittstelle zum Kreis Nordfriesland dringende Fragen direkt weiterleiten.

Dass die Modellregion Nordfriesland noch eine Gleichung mit vielen Unbekannten ist, konnten die Mitarbeitenden der Föhr Tourismus GmbH und der Amrum-Touristik bereits am Wochenende anhand vieler Anfragen insbesondere seitens der Vermieter auf beiden Inseln feststellen. Da viele Punkte derzeit jedoch auch vom Kreis Nordfriesland noch nicht abschließend beantwortet werden können, werden die Verantwortlichen zeitnah eine E-Mail-Adresse einrichten und bekannt geben, unter der alle Fragen zur Modellregion entgegengenommen und gebündelt an die zuständigen Stellen weitergeleitet werden.

Die Grundlage für die Ausarbeitung aller weiteren Schritte und Maßnahmen ist die Bewerbung des Kreises Nordfriesland.

 

T-SHIRT-Aktion: GEMEINSAM FÜR FÖHR

Die Corona-Pandemie betrifft uns alle und hinterlässt auch auf der Insel Föhr seine Spuren. Viele Insulaner sind verunsichert und auf finanzielle Hilfe angewiesen.

Die drei Insulaner Bo Linnemann, Nils Twardziok und Tom Möller haben sich daher zusammengetan und überlegt, wie sie helfen können. So ist die Idee entstanden, das selbstkreierte T-Shirt GEMEINSAM FÜR FÖHR zu verkaufen. Daraus sind mittlerweile noch viele weitere Artikel geworden. Der Erlös aus dem Verkauf wird für soziale Zwecke gespendet und kommt damit denjenigen Menschen auf Föhr zugute, die durch die aktuelle Krise dringend Hilfe benötigen. Den ersten Check über 1.000 Euro haben sie bereits der Föhrer Tafel übergeben!

Erhältlich ist das T-Shirt als Damen-, Herren- und Kindermodell gemeinsam mit anderen Artikeln bei der Druckerei Textildruck-Kompetenz aus Hamburg. Hier geht es zum Shop.

T-Shirt-Aktion Gemeinsam für Föhr Herrenmodell, © Textildruck-KompetenzGalerie öffnen© Textildruck-Kompetenz
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Bewerbung Modellregion Nordfriesland, © Kreis Nordfriesland© Kreis NordfrieslandInfos des Kreises NF

Informationen des Kreises Nordfriesland zur Modellregion