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Tierwelt

Robben lassen Kinderherzen höher schlagen

Am beliebtesten unter den Tieren sind die Robben, die nahe der Küste leben. In der Nordsee gibt es zwei Robben-Arten: den Seehund und die Kegelrobbe. Die Kegelrobbe ist größer und schwerer als der Seehund und hat eine kegelförmige Schnauze.

Ob Seehund oder Kegelrobbe, oft werden die Jungen vom Muttertier stundenlang am Strand allein gelassen. Dennoch gilt: Nicht berühren oder ins Wasser scheuchen. Normalerweise holt die Mutter das Junge innerhalb eines Tages wieder ab. Junge Seehunde, die durch Schwäche, Krankheit oder Störung von der Mutter getrennt worden sind, rufen laut nach ihr, daher der Name „Heuler“. Gesunde Heuler werden in der Seehundstation in Friedrichskoog aufgepäppelt und wieder in die Freiheit entlassen.

Herzmuschel
Herzmuschel

Harte Schale, weicher Kern

Zu den bekanntesten Muscheln zählen die Miesmuscheln, die sich von Plankton ernähren. Trotz der Trockenzeiten während der Ebbe, filtern Miesmuscheln 10 bis 20 Liter Wasser täglich. Durch die Muscheln wird das gesamte Wasser des Wattenmeeres rein rechnerisch einmal wöchentlich gefiltert. Ihre tropfenförmige glatte Schale mit brauner oder blauer Außenhaut schützt sie vor den suchenden Schnäbeln der Vögel.

Aus ein mach zwei – der Wattwurm hält es aus

Vögel mit einer gewissen Konzentrationsfähigkeit warten, bis sich ein Sandkringel bewegt - dann ist das Schwanzende des Wattwurms dicht unter der Oberfläche und lässt sich packen. Der Wurm hält das aus: Die Segmente, die seinem Hinterleib verblieben sind, wachsen länger und ergänzen so das Tier.

Vogelschutzgebiet


Sobald sich das Wasser zurück zieht, piept und zwitschert es auf dem Meeresboden. Das Watt ist für Vögel ein idealer Rastplatz auf ihren Reisen um die Welt: Weit und breit stehen keine Büsche oder Bäume, hinter denen sich Füchse oder Hunde ungesehen anschleichen könnten. Der Tisch ist mit leckeren Kleintieren reich gedeckt.

Watt, Salzwiesen und Marschen dienen vielen seltenen gefährdeten Arten als Rast-, Überwinterungs- oder als Brutplatz: besonders den Strand- und Wattvögeln, wie Seeschwalben, Kampfläufern, Säbelschnäblern und Austernfischern. Dazu kommen Eiderenten, Ringel- und Brandgänse. In den Marschen leben Feldlerche, Wiesenpieper und Kiebitz.

Viele Arten, die hier rasten, brüten in weit entfernten Gebieten der Arktis. Im Winter, wenn Sturmfluten oder Eis das Watt tagelang nicht trocken fallen lassen, verlassen viele Vögel das Wattenmeer und kehren erst im Frühjahr wieder auf dem Durchzug zurück. Hier finden Sie eine Übersicht der Vogelarten.

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