Mit nur etwa 230 Einwohnern ist Süderende zwar einer der kleinsten Gemeinden auf Föhr, aber durch und durch ein echtes Friesendorf. Rund um den Dorfkern säumen Friesenhäuser mit Schmalgiebeln die Gassen und lassen erahnen, welche traditionsreichen Kapitänsfamilien hier gelebt haben oder noch immer leben.
Wie in vielen anderen Dörfern des Föhrer Westens wird hier auch heute noch eine ganz eigene Sprache gesprochen, Fering das Föhrer Friesisch.
Bei einem Besuch von Süderende sollten Sie nicht die im Süden des Dorfes liegende St. Laurentii Kirche aus dem 13. Jahrhundert vergessen. Das imposante Bauwerk beherbergt häufig kleine Konzerte, die schnell ausverkauft sind. Auf dem dazugehörigen Friedhof erzählen die "sprechenden" Grabsteine die Lebensgeschichten der Föhrer Walfänger und Kapitäne, wohl einer der berühmtesten von Ihnen war der "Glückliche Matthias".
Tipp: Nehmen Sie an einer Führung mit Harald Nissen teil, niemand weiß mehr über die Geschichten der Föhrer Legenden.




