Die ersten Bewohner Föhrs kamen vermutlich 2000 Jahre v.Chr. aus Jütland. Zeuge davon ist heute nur noch eines der Megalithgräber bei Utersum. Aus der Bronzezeit sind dagegen etliche Grabhügel erhalten. Aus der Wikingerzeit stammt die Lembecksburg, eine Ringwallanlage aus dem 9. Jahrhundert, benannt nach dem Ritter Claas Lembecke.
Die einzige für einen Landeplatz günstige Bucht der Insel gab Wyk den Namen. Die ersten Häuser baute man “by der Wycke” kurz nach 1600. Wegen des günstigen und gesunden Klimas begann man bereits im Jahre 1819 mit einem Badebetrieb. Heute kann Wyk auf Föhr auf eine 190-jährige Tradition als eines der ältesten Seebäder Deutschlands verweisen. Kräftige Impulse gingen dann vom dänischen König Christian VIII. aus, der ab 1842 mit seinem ganzen Hofstaat den Sommer in Wyk verbrachte. 1844 weilte auch der dänische Märchendichter Hans Christian Andersen als Gast des dänischen Königs in Wyk, woran heute eine Tafel in der Großen Straße erinnert. 1879 schrieb der Walzerkomponist Johann Strauß an der Strandpromenade am Sandwall seine „Nordsee-Bilder“.



